Spielberichte Tischtennis Landesliga N/O vom 09.04.2016

 

DJK SB Regensburg - TSV Dinkelsbühl 9:5

 

(rb) Mit dem Endspiel um den letzten Platz für den direkten Klassenerhalt starteten die Dinkelsbühler ihren Doppelspieltag in der Oberpfalz. Den Gastgebern, die zum allerersten Mal in dieser Saison mit ihrer besten Aufstellung antraten, merkte man von Beginn an ihren unbedingten Willen an, diese entscheidende Begegnung mit aller Macht zu gewinnen. Nach den Eingangsdoppeln, aus denen der TSV mit nur einem denkbar knappen Sieg der Spitzenpaarung Denis Benes/Thomas Böhnle starteten, gelang dem erneut bärenstarken Spitzenspieler der Dinkelsbühler der Ausgleich. Im Folgeeinzel unterlag Thomas Böhnle den reaktivierten Topspieler der Gastgeber mit viel Pech zu Neun im fünften Satz. In der Mitte gelang es dann den Wörnitzstädtern eine Punkteteilung zu erkämpfen, der erneut angeschlagen ins Spiel gegangene Rainer Zieher punktete. Im Anschluss daran setzte es zwei Niederlagen für die Gäste, Ralph Bermanseder unterlag knapp im Entscheidungssatz, Peter Dragon musste die Überlegenheit seines Gegenübers anerkennen. Im zweiten Einzeldurchgang gelang Benes und Böhnle durch relativ ungefährdete Siege wieder der Anschluss, ehe der restliche Dinkelsbühler Kader der enormen Ausgeglichenheit der Regensburger Tribut zollen musste. Lediglich Dominic Karl gelang es noch seinem Kontrahenten zwei Sätze abzunehmen und in den Entscheidungssatz zu zwingen. Hier konnte sich der Heimakteur aber sicher durchsetzen. Nach dieser Niederlage blieb den Gästen nur noch eine theoretische Chance auf den direkten Klassenerhalt, drei Siege aus den letzten drei Spielen vorausgesetzt.

Ergebnisse:

Joch/Binder – Zieher/Bermanseder 11:3, 11:9, 11:9; Juschka/Ahmadi – Benes/Böhnle 11:13, 13:11, 11:13, 12:10, 12:14; Loreit/Alesi – Karl/Dragon 11:6, 11:5, 14:12; Juschka – Böhnle 11:9, 8:11, 13:15, 11:8, 11:9; Joch – Benes 11:8, 6:11, 5:11, 10:12; Binder – Karl 11:6, 11:4, 11:7; Loreit – Zieher 10:12, 3:11, 13:11, 11:5, 2:11; Alesi – Dragon 11:7, 11:7, 11:7; Ahmadi – Bermanseder 8:11, 11:7, 11:7, 4:11, 11:7; Juschka – Benes 8:11, 9:11, 10:12; Joch – Böhnle 4:11, 10:12, 11:7, 5:11; Binder – Zieher 11:6, 11:7, 11:2; Loreit – Karl 9:11, 11:6, 11:7, 9:11, 11:3; Alesi – Bermanseder 11:8, 11:7, 11:7.

 

ASV Burglengenfeld – TSV Dinkelsbühl 9:5

 

(rb) Mit dieser unrealistischen Minichance und schon ziemlich abgekämpft, traten nur eine gute Stunde später die Wörnitzstädter beim benachbarten ASV Burglengenfeld an. Die sympathischen Gastgeber, die weder mit Auf- noch Abstieg was zu tun hatten, empfingen die Dinkelsbühler wie gewohnt und erwartet sehr freundschaftlich. Nichts desto trotz wurde in der folgenden Begegnung nichts verschenkt. In den Doppeln gelang den Mittelfranken dann auch fast eine Sensation. Sowohl das Duo Zieher/Bermanseder als auch Karl/Dragon hatten ihre hoch favorisierten Gegner am Rande einer Niederlage, mussten allerdings beide im Entscheidungssatz knapp mit nur zwei Bällen Differenz passen. Nach dem neuerlichen Doppelrückstand konnte der TSV die Begegnung lange spannend und offen halten. Siege von Benes (2), Böhnle und Bermanseder hielten das aufopferungsvoll kämpfende Sextett lange Zeit im Spiel. Beim Stande von 5:5 und nach verlorenem ersten Satz gab Zieher seine Partie mit großen Schmerzen an der lädierten rechten Schulter gegen Mike Hollmann verletzungsbedingt auf. Da auch Böhnle einen wie entfesselt aufspielenden Dominic Milchert gratulieren musste und Karl wie bereits im ersten Punktspiel unglücklich im Entscheidungssatz verlor war die Möglichkeit auf einen doppelten Punktgewinn und somit die allerletzte Chance auf den direkten Klassenerhalt verspielt. Den endgültigen Schlusspunkt setzte dann Bermanseder, der seinem stark aufspielenden Gegner letztlich verdient gratulieren musste und somit die Niederlage besiegelte. Die beiden bedeutungslos gewordenen Spiele am kommenden Wochenende sollten somit als Vorbereitung auf das entscheidende Relegationsspiel, das am Wochenende 30.4. oder 1.5. in eigener Halle ausgetragen wird, genutzt werden. Hier reicht dann schließlich ein Sieg, um diese verkorkste Saison mit dem Klassenerhalt doch noch zu retten.

Ergebnisse:

Taeffner/Milchert – Zieher/Bermanseder 5:11, 11:7, 9:11, 11:9, 11:9; Hollmann/Maierhofer – Benes/Böhnle 11:8, 5:11, 7:11, 10:12; Birner/Sevenich – Karl/Dragon 11:8, 11:8, 7:11, 9:11, 12:10; Taeffner – Böhnle 10:12, 9:11, 10:12; Milchert – Benes 11:6, 8:11, 3:11, 5:11; Hollmann – Karl 11:5, 11:7, 13:11; Sevenich – Zieher 13:11, 11:5, 4:11, 11:8; Birner – Dragon 13:11, 6:11, 11:6, 11:5; Maierhofer – Bermanseder 9:11, 11:7, 11:13, 11:6, 11:13; Taeffner – Benes 11:13, 10:12, 8:11; Milchert – Böhnle 11:8, 11:4, 7:11, 11:6; Hollmann – Zieher 11:7, 11:0, 11:0; Sevenich – Karl 11:8, 11:9, 9:11, 9:11, 11:3; Birner – Bermanseder 13:15, 11:3, 11:7, 11:6.

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